ww_wupp - 11.5.2009 um 13:37
Hallo,
ich mache schon seit einigen Jahren immer wieder mit FontCreator 5.5 unter
WinXP Open-Source-ttf-Fonts. Nun bekomme ich von einem Interessierten die
Rückmeldung, dass er Schriften von mir nicht auf seinem Win-Vista-PC mit
64-er-Prozessor installieren kann. Leider fand ich weder hier noch sonstwo
einen Hinweis auf dieses Problem, sodass ich hier ein neues Thema dazu
eröffne. Da ich nur Non-Profit-Sachen mache, suche ich also
- entweder nach einer Freeware oder erschwinglichen Software, mit der ich
die Schriften entsprechend umwandeln kann
- oder nach einer Methode, im FontCreator - vielleicht durch Einfügen
einer weiteren "Platform", das Problem zu beheben.
Meine Schriften haben standardmäßig die "Platforms" "MacIntosh Roman" und
"Microsoft Unicode BMP only". Da ich schon mal ziemlich Stress mit dem
nachträglichen Einfügen einer solchen "Platform" bekommen hatte, die ich
dann umgehend wieder gelöscht und mit der Vorversion weitergemacht habe,
habe ich Hemmungen, da drauflos zu experimentieren.
Beim gegenständlichen Schriftenprojekt geht es ausschließlich um
"normale" Schriften, also nicht um Symbolschriften.
Nun bin ich sehr gespannt auf Lösungsideen!
preusss - 11.5.2009 um 13:48
Ich sehe keine Probleme. Du kannst mir mal so eine Schrift senden, die
(angeblich) Probleme macht; ich schau sie mir mal an und teste sie. Ich
Kann mir nicht vorstellen, dass du irgendwo einen Fehler hast. Erster
Vorschlag: mache eine der s.g. C-schriften im FontCreator auf und schaue
nach, wie deren Flags gesetzt wurden – und genau das machst du auch bei
deinen Schriften.
Es gibt immer wieder ’Kunden’, die mit diversen Schriften nicht klar
kommen. Und nach meinen Erfahrungen ist es zu 99% (verifizierbar) das
Unvermögen des Anwenders, nicht ein Problem der Schrift. Aber wie das dem
’Kunden’ mitteilen… Das ist manchmal schwer.
Es sollte eigentlich absolut keinerlei Probleme machen, Schriften (zumal im
TTF-Format) unter XP, Vista 32 oder Vista 64 zu installieren. Sogar Mac
klappt i.d.R. vorzüglich, auch mit Windows-Schriften. Und zuletzt noch ein
Link zu einem Online – Fontkonverter.
ww_wupp - 11.5.2009 um 15:18
Danke für Deine Antwort. Ich hab mich mal schlau gemacht was C-Schriften
sind…
Von den auf http://www.obiterdictum.de/csstest/schriftarten-cleartype.h
tml genannten habe ich Arial, Georgia, Times und Verdana bei mir am
Rechner. Davon haben Arial und Times "Platform" "Unicode 2.0 and onwards
semantics, BMP" mit dabei, die beiden anderen nicht, also nur die beiden
"Platform"-Einträge, die ich genannt habe. – Oder meinst Du mit "flags"
was anderes? Muss ich auch die Metrics etc. etc. an diese C-Schriften
anpassen?
Da ich auch z. T. slawische Zeichen mit dabei habe, sollte ich vermutlich
die 3. Platform ergänzen, aber wie? Neuaufbau oder "einfach so"
ergänzen?
Könnte das Vista-Problem ein Admin-Problem sein, d.h., dass er also nur
dann Schriften installieren kann, wenn ers als Admin macht…?
Danke auch für Deinen Hinweis auf den Online-Font-Converter, der bestimmt
mal noch nützlich sein könnte…
Und bitte um kurzen Hinweis, wie ich Dir eine noch nicht veröffentlichte
ttf-Datei zugänglich machen kann.
ww_wupp - 11.5.2009 um 16:01
Ich habe gerade versucht, den Online-Fontconverter zu verwenden, aber das
funzt zumindest mit meiner Ausstattung und dieser Schrift nicht: Die
otf-Datei ist nach dem Entpacken mit UltimateZip in beiden Fällen eine
ungültige Schriftendatei, während die ttf problemlos angezeigt wird.
Vorher ist es mir gelungen, die "Platform" "Unicode 2.0 and onwards
semantics, BMP" einzubauen, ohne Störungen zu bekommen. Ich habe den
Online-Fontconverter mit beiden Versionen ausprobiert…
ww_wupp - 11.5.2009 um 16:34
… ich habe das nun auch versuchsweise mit einer lang bewährten Schrift
auf dem Online-Fontconverter ausprobiert, und bekam wieder keine brauchbare
.otf-Version davon.
Entweder ist meine Software für diesen zip-Typ nicht geeignet (aber warum
ist dann das ttf-Original unbeschädigt?), oder das Konvertier-Programm
passt nicht zu meinem PC oder es ist defekt(?).
preusss - 11.5.2009 um 22:34
Ich habe deine Font-Datei bekommen. Habe sie in FontLab Studio 5 (Mac)
aufgemacht und angeschaut. Sieht brauchbar aus, hat aber wahnsinnig viele
Glyphen, die zwar erzeugt wurden, jedoch keinerlei Daten enthalten. Aber
ich denke du weisst, warum du das so machst.
Die Font-Tables sind alle in Ordnung, von einigen Eigenarten des
FontCreators abgesehen. Alle Tabellen sind erzeugt und korrekt verlinkt.
Ich würde sagen, zu 99,9% wird dieser Font korrekt unter jedem
Betriebssystem installiert werden können. Der Rest hat schlicht keine
Ahnung.
Zum Online-Konverter: Ich habe deine Schrift im besagten Tool konvertiert.
Es geht/ging rasend schnell und es wird mir nachfolgend eine *.ZIP zum
Download angeboten, die sowohl die originale Datei als auch die konvertiere
Datei enthält. Beides ließ sich völlig problemlos entpacken und
verwenden: TTF und OTF. Ich weiß nicht, wo dein Problem liegt; kann aber
auch nicht abschätzen, was du unter ’brauchbare OTF-Version’ meinst.
Natürlich ist in der konvertierten OTF auch kein Hinting enthalten, wenn
in der TrueType auch keines enthalten war. Der Rest war jedoch enthalten.
Vollständig…
Ich sende dir gerne die vom FontConverter gesendeten Dateien nebst der auf
der Grundlage deiner gesendeten Schrift die von mir in FL geöffneten und
wieder als TTF gespeicherten zu. Vielleicht kannst du etwas damit
anfangen.
preusss
ww_wupp - 12.5.2009 um 09:29
@preusss: Ich habe Deine Dateien bekommen – herzlichen Dank ! – und mit
Ultimate Zip entpackt, die ttfs sind klar brauchbar, die otf ergibt in
FontViewer die Fehlermeldung, deren Screenshot ich Dir gerade geschickt
habe:
"Die angeforderte Datei […] war keine gültige Schriftartendatei."
Zur Kontrolle habe ich das gerade mit der auf der Sil-Seite
veröffentlichten breip.otf gemacht, und die gibt den mir von Schriften
bekannten Vorschauaspekt. Die habe ich ebenfalls mit Ultimate Zip
entpackt.
Was ein "Hinting" ist, wusste ich bisher nicht, den Begriff habe ich gerade
auf der Wiki nachgeschlagen und bin noch unsicher, ob ichs richtig
verstanden habe…
Ich bekomme mit meinem ttf-Original mit dem Windows FontViewer die Schrift
wie gewohnt als Vorschau, ohne dass ich das extra gebastelt hätte. Detto
mit allen ausprobierten otf-Fonts im Fonts-Ordner. Nicht so bei der vom
FontConverter produzierten otf-Version der Schrift. Spannenderweise kann
ich diese otf sogar noch mit dem FontCreator öffnen, habe aber dabei
irgendwie ein "flaueres" Bild, oder irgendwas anderes, was ich nicht
beschreiben kann. Installieren dieser otf-Datei geht weder über den
FontCreator noch mit direktem Kopieren: Der Ordner "Fonts" spuckt mir die
Fehlermeldung aus "Die Schriftart […] kann nicht installiert werden. Die
Schriftartendatei kann beschädigt sein. Fordern Sie beim
Schriftartenhersteller eine neue Datei an."
(Auch bei mir ging das Konvertieren auf dem Online-FontConverter sehr
rasch…)
"wahnsinnig viele Glyphen" mit "keinerlei Daten" habe ich durch die
Eigenheiten des FontCreators und meine Erfahrungen damit: Ich kann beim
Anlegen einer neuen ttf-Schrift eine "Normalschrift" oder eine
"Symbolschrift" erstellen. Habe ich mich für erstere entschieden, ist ein
Standardset in diesem Umfang von c. 650 Glyphs drin. Die sind korrekt
eingebunden, verwendbar und in der üblichen Reihenfolge. Da wir die
gegenständlichen Schriften derzeit voraussichtlich nur für die Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, etliche romanische Sprachen sowie
eventuell noch einige slawische Sprachen brauchen, wäre es ein
Wahnsinnsaufwand, die kyrillischen und griechischen Glyphs alle einzeln zu
löschen und dann die entsprechenden Fehlermeldungen auf den ersten, leeren
Glyphfeldern zu bereinigen etc.. (Klar, romanisch-slawische Buchstaben
könnte ich noch einige machen…) Ich hab mir so eine Löscherei bei einem
früheren Projekt mal angetan, und dann gabs neue Wünsche und
Bedürfnisse, ich musste die Glyphen neu einpflegen, dann entstand eine
ungebräuchliche Reihenfolge, ich musste wechselseitig endlos herumsuchen,
dazu kam die elende Sucherei in den Codes-Tabellen… Braucht ja nur sein,
dass eine Kollegin oder ein Kollege aus Griechenland (oder oder..)
Buchstaben malen will in diesem Stil… Und unser Buchstabenmaler kann wohl
weder kyrillisch noch griechisch…
Welche "Eigenarten des FontCreators" ich eventuell noch bereinigen könnte,
kann ich Deiner Darstellung noch nicht entnehmen. Kann ja sein, dass mir
was entgangen wäre!
Oder sollte ich dahingehend eine Deiner ttfs noch gründlicher anschaun?
Weiterhin sehr gespannt, wie’s weitergeht!
ww_wupp
ww_wupp - 12.5.2009 um 09:57
@preusss… mir ist nun doch was aufgefallen:
- Bei den "Format Mappings": In meinem Original ist auf der Platform
"MacIntosh Roman" bei allen Glyphs die Einstellung "byte encoding table",
in Deiner Version steht dort "trimmed table mapping".
- Die Glyphs-Anzahl ist zwar auch in Deiner Version auf 653 geblieben,
aber: Auf Feld $009B kam eine Eintragung bei Dir ".not defined", also
zwischen "product" und "integral", während auf demselben Feld in meinem
Original auf Ebene "MacIntosh Roman" "Greek small letter pi" im Gegensatz
zu Deiner Version eingetragen ist, die weiteren Ebenen haben dort keine
Zuordnung, und das Feld ist unbeschriftet, bei Dir kam das default-Rechteck
hinein…
preusss - 12.5.2009 um 10:03
Ich möchte es noch einmal zusammenfassen, was du ursprünglich vor hattest
und was momentan daraus wird. Ich habe das Gefühl, dass du erst mal
Hausaufgaben machen solltest, bevor wir hier noch weiter in die Tiefe
gehen:
Eine Schrift besteht aus verschiedenen Teilen – von denen ich DREI etwas
näher beleuchten möchte. Eine davon ist die Outline. Das sind
grafische Umrißlinien, die in einer ganz speziellen Art gespeichert werden
und die letztlich den ’Geschmack’ der Schrift abgeben: TrueType verwenden
s.g. kubische
Splines; Type1-Schriften s.g. Bezierkurven. Das ist historisch begründbar ud ich werde
darauf nicht weiter eingehen.
Darauf aufbauend sollte eine Schrift Hints haben, also gehintet
sein: sie sollte Hinweise für den Rasterisizer beinhalten, wie die Schrift
am Monitor denn nun darstellbar ist, wenn die Intelligenz des
Darstellungsprogrammes Probleme hat. Diese Hints sind verschieden bei TTF
und Typ1.
Zusätzlich gibt es noch das Kerning, also die Abstandweite
kritischer Buchstabenkombinationen beinhalten.
Diese drei nicht näher beleuchteten Punkte betreffen alle nur die Outline.
Desweiteren ist (simplifizierend geschrieben) ein bestimmtes ENCODING notwendig, in welchem festgelegt wird, welche Codepage die Schrift verwenden kann. Also: welche Zeichen
sind enthalten (egal, ob als tatsächliche Glyphe oder – wie in deiner
Schrift – als leeres Zeichen. Das ist der Schrift egal…) entscheidet
darüber, welche Codepage im Computer verwendet, sprich – angezeigt werden
kann.
In Zeiten von OpenType haben die beiden großen Anbieter Adobe und
Microsoft beschlossen, eine gemeinsame Plattform für Schriften zu
schaffen, also den s.g. Schriftenkrieg zu beenden. Diese nannten sie OpenType;
eine Spezifikation, die auf der Technilogie von Microsoft aufsetze, die
sich TrueType Open nannte. In diversen ’Regalen’ werden weitgehend
standardisierte ’Tabellen’ abgelegt. OpenType ist also nur der Container,
ähnlich wie MP4.
Generell zu deinem Problem empfehle ich dir zweierlei: FontCreator wird
m.W. seit 2004 nicht mehr unterstützt, also erhoffe dir von dort keine
Hilfe. Außerdem ist der Umfang sehr begrenzt und auf TrueType reduziert.
Wenn du nur wenig Geld zur Verfügung hast, erwerbe dir das Programm TypeTool von FontLab, es kostet nur
99$. Sollte also auch für einen Studenten tragbar sein. Wenn du absolut
kein Geld ausgeben möchtest oder prinzipiell auf OpenSource Wert legst,
kann ich dir FontForge empfehlen. Sehr gute Community, sehr gutes
Programm…
Mit beiden wirst du (ein korrektes Arbeiten vorausgesetzt, es gibt aber
jeweils aussagekräftige Handbücher) absolut keine Probleme mit dem
Generieren und/oder Konvertieren von verschiedenen Fonts mehr haben…
preusss
[Editiert am 12-5-2009 von preusss]
ww_wupp - 13.5.2009 um 11:01
Ich möchte zusammenfassen, was wir gestern zur Home Edition des
FontCreator 5.5 besprochen haben:
Für die Gestaltung der Form der einzelnen Glyphs halte ich das Programm
für sehr praktisch und leicht bedienbar.
Die Hintings können nur angezeigt, aber nicht bearbeitet werden, d.h.: 11
Einträge stehen definitiv als vorhanden im Feld Format -> Tables ->
Supported, die ich bei Bedarf auch abschreiben kann, während im Feld
"Unsupported" keine Einträge stehen.
Das Kerning habe ich zwar mal über Format -> Kerning für eine Schrift
eingerichtet, es hatte aber zumindest in MS-Excels keine für mich
beobachtbare Auswirkung, also die Abstandweite kritischer
Buchstabenkombinationen ist zumindest dort damit nicht beeinflussbar.
Fürs ENCODING kann ich grundsätzlich mal auswählen beim Neuerstellen, ob
ich eine Symbol- oder eine "Normal"-Schrift machen will. Dann kann ich
über Format -> Platform Manager unterschiedliche Platforms löschen oder
hinzufügen. Die Art des Encoding für jede einzelne Glyphe kann ich über
Format -> Mappings definieren. Da dies in einer funktionierenden Weise
bereits in der unbearbeiteten jeweiligen Leer-Schrift angelegt ist, habe
ich keine Lust, vielleicht später doch noch benötigte leere Glyphen zu
löschen, weil sonst alles einzeln von Hand aus den Tabellen rausgesucht
werden muss.
FontCreator wurde 2007 zwar ein bisher letztes Mal upgedatet, das auf der
Download-Seite angegebene Support-Forum existiert auf http://forum.high-logic.com/ mit sehr aktuellen
Einträgen.
Da ich mit dem FontCreator schon einiges an Übung habe, möchte ich nicht
generell davon weg, beabsichtige aber, FontForge ergänzend
hinzuzunehmen.
Das gegenständliche Schriftenprojekt möchte ich relativ bald
veröffentlichen, bin aber noch unsicher wegen einiger Formulierungen in
den individualisierten Lizenzierungsdateien.
ww_wupp
ww_wupp - 13.5.2009 um 12:25
Ich habe mir nun nochmals die Unklarheiten in meinem/unserem
Schriftenprojekt angeschaut:
1) In der FAQ steht gegen Ende:
"Can I make changes to [NewFont] fonts?
Yes! That is allowed as long as you abide by the conditions of the SIL
Open
Font License (http://scripts.sil.org/OFL). We would be very interested
in
seeing any changes you might make.
As all existing fonts are already used within publications, we strongly
apply not
to change metrics or margin settings just by using new version numbers.
If new
letters are needed, such as a-breve or some else, kindly use existing
metrics.
If for new purposes new metrics and/or margin settings are becoming
necessary,
kindly safe new fonts under new fonts’ names such as PaLoWi_h and
following
and let us know how you have constructed it or them."
Versteht das irgendwer, oder muss das anders heißen?
(Im übrigen: Ich hab gestern mal begonnen, _realistische_ "Composite
Glyphs" zu ergänzen, Kyrillisch und Griechisch werde ich noch eliminieren,
das hat einfach definitiv keinen Sinn, dort zu lassen!)
2) Und darunter – also ebenfalls in der FAQ – unter "Known Issues" (letzter
Punkt):
" The drawings for these fonts have been made manually by [NN].
If any similarity to any other existing font might be found, it would be
accidentially
and involuntary.
The license for FontCreator5.5 Home Edition has been payed by [brother of
ww_wupp]
who never used it but gave the license key immediately to [ww_wupp].
[ww_wupp] never used it for profit purposes.
We were not able to make visible an other sample text."
Erforderlich oder verzichtbar?
3) Dann bin ich noch bei den Eintragungen innerhalb der Schriften unsicher,
wie ich mit dem Namen des Zeichners [NN] umgehen sollte. Ich hab ihn jetzt
vorerst _überall_, wo auch mein Name steht… In Breip.ttf ( http://stalefries.googlepages.com/fontsbreip ) ist an
einigen Stellen der Name des Zeichners weggelassen, was ich vorerst nicht
übernehmen wollte. Könnte es da Stress mit der Programm-Lizenzierung
seitens High-Logic geben, oder ist das belanglos?
4) Sind unsere Schriften funktionsfähig z. B. auf Mac ohne die 3.
"Platform"?: Georgia und Verdana haben diese 3. Platform nicht, während
Times und Arial sie haben, s.o. – in der ursprünglichen
Schriftensatz-Vorlage gibts da keine 3. Platform – Breip hat weit weniger
Umfang als unsere Schriften, beinhaltet aber die 3. Platform, und das
Einfügen dieser 3. Platform hat keine Dateivergrößerung ergeben…
ww_wupp
ww_wupp - 14.5.2009 um 17:30
Ich hab nun nochmals den FontConverter mit 2 erprobten Standardschriften
mit dem aus 2 "T" bestehenden Ico aus meinem Betriebssystem ausprobiert,
und beide Male kam eine ots raus, die die beschriebene Fehlermeldung im
FontViewer brachte…
ww_wupp
ww_wupp - 15.5.2009 um 20:10
Soweit ich inzwischen verstanden habe, ist die Möglichkeit, die Schriften
auch als .ots abzuspeichern, keine Voraussetzung für die Hauptintention:
Die Buchstaben unseres Freundes für möglichst breite Verwendbarkeit
unentgeltlich als Schriftarten zur Verfügung stellen zu können.
Von daher bin ich dabei, die 7 vorhandenen Schriftarten auf 400 Glyphen zu
verringern und unrealistische Glyphenfelder zu beseitigen.
ww_wupp
preusss - 22.6.2009 um 21:32
ww_wup hat inzwischen seine Schriften, um die es u.a. in dieser Diskussion
ging, unter OpenFontLicense (OFL) veröffentlicht. Man kann sie hier begutachten und runterladen. Gratulation, dass
dieses Projekt ein gutes Ende gefunden hat.
[preusss]
ww_wupp - 2.11.2009 um 14:50
Ich sehe mich inzwischen in der Pflicht, eine frühere Äußerung in einem
meiner obigen Meldungen richtig zu stellen:
FontCreator erlaubt nicht nur, paarweises Kerning einzurichten, das
Ergebnis ist vielmehr auch in dafür geeigneten Programmen "ganz normal" zu
verwenden. Dass meine Versionen von MS Word und MS Excel etc. kein
paarweises Kerning zulassen, hatte ich falsch interpretiert. In
OpenOffice.org Writer ist es z. B. auf dem bekannten Weg (Markieren; Format
-> Zeichen -> Position) problemlos aufrufbar. Bis wann ich es schaffe, die
von mir inzwischen veröffentlichten Schriften diesbezüglich zu ergänzen
bleibt vorerst offen.
Vielleicht hilft jedoch diese nun gewonnene Erfahrung andern schon mal…
ww_wupp - 6.11.2009 um 11:11
Die neuen Versionen der Schriften stehen nun mit wenigen Korrekturen und
144 Paaren von Glyphen mit Unterschneidung an der o. g. Stelle. Ob dieses
Einrichten von Kernings das Installieren unter Win-Wista erleichtert, kann
ich nicht beurteilen.
ww_wupp - 12.11.2009 um 09:26
Weitere Erfahrungen scheinen mir – zumindest Anfängern und Laien
gegenüber – die Pflicht zu bringen, noch etwas richtigzustellen und zu
ergänzen: Es ist zwar richtig, dass ich weiterhin in meinem Excels keine
Funktion finde, die dem sonst bekannten "Format Zeichen" entspricht. Es war
aber voreilig, zu meinen, dass "Format Zeichen" in meinem Word keine
Unterschneidungen zuließe. Vielmehr ist auf der 2. Registerkarte von
"Format Zeichen" eine Eintragung "Unterschneidung ab […] Punkt", die
angehakt werden kann, und in der in dem hier durch "[…]" angedeuteten
Feld eine Schriftgröße ausgewählt werden muss. Und alles, was größer
als diese Schriftgröße ist, oder eben mit ihr identisch, erscheint im
vorher markierten Bereich mit Unterschneidungen von Glyphenpaaren. Das ist
zwar vielleicht eine massive Abweichung vom ursprünglichen Thema, aber ich
wüsste im Moment nicht, an welcher Stelle ich damit einen neuen Thread
eröffnen sollte, und halte es insbesondere eben für Anfänger und Laien
fair, diese für mich neuen Erkenntnisse weiterzugeben.
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