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Zitate
Das Wesentliche, der Charakter der Schrift, beruht auf der Kalligrafie. Es gibt solche Grundsätze, die sich in der Schriftgestaltung kaum verändern. Es ist auch ein Fehler, das Schriftdesign der Technik anzupassen. Daraus entstehen schlechte Schriften.
--- Adrian Frutiger

Linotype.com

...das Original.

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Fonts: Lapidaria - eine neue Serifenlose
Gepostet von: Andreas Stötzner
Andreas Stötzner hat bei MyFonts seine neue serifenlose Schriftfamilie »Lapidaria« herausgebracht. Er beschreibt sie als »geometrisch mit humanem Antlitz«; es ist eine kühl anmutende Schrift mit geometrischer Anmutung, die jedoch nicht konstruktivistisch daherkommt. Vorbilder waren vielmehr die römische Kapitalis und die venezianische Renaissance-Antiqua, an welche Form und Proportionen der Gemeinen angelehnt sind.
Wer nach wie vor gerne Schriften wie Futura oder Gill einsetzt und gelegentlich vergebens nach Alternativen zu diesen Dauerbrennern gesucht hat, für den könnte die Lapidaria eine Alternative werden. Sie ergibt ein luftiges, ruhiges Satzbild bei längeren Texten, ihre besonderen Reize entfaltet sie aber wohl eher im Auszeichnungssatz.

Die Lapidaria gibt es in drei Schnitten (Leicht, Normal, Halbfett), eine Kursive gibt es (noch?) nicht. Dafür gibt es aber etwas anderes, und das dürfte für Groteskschriften ein echtes Novum sein: einen Unzialschnitt, der in das übliche Groß-/Kleinbuchstabenschema integriert ist. Das eröffnet für Titelgestaltung und Firmierungen sicher interessante neue Möglichkeiten.

Sämtliche Lapidaria-Fonts enthalten die für alle Eurolateinischen Sprachen nötigen Akzent- und Sonderbuchstaben sowie einen kompletten Griechisch-Satz.

Bei MyFonts sind Schriftmuster und ein Freifont erhältlich.
http://new.myfonts.com/fonts/andreas-stotzner/lapidaria/

Stoetzner Lapidaria
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