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--- Kurt Weidemann

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Fonts: Marat - eine neue Schrift von Ludwig Übele
Gepostet von: Ingo Preuß
Ludwig ÜbeleMarat war ursprünglich als Schrift für Zeitschriften gedacht: mit kräftigen Serifen und offenen Formen, um eine gute Lesbarkeit auch in sehr kleinen Graden zu gewährleisten, und kompakt genug, um auch in schmalen Spalten und eng gesetzten Headlines gut zu funktionieren. Inzwischen hat sie sich zu einer umfangreichen Schriftfamilie entwickelt, die sehr vielfältig eingesetzt werden kann. Insbesondere in sehr fetten Schnitten funktioniert sie überraschend gut, was für eine Serifenschrift nicht immer der Fall ist.

Das mag mit der spezifischen, die Vertikale betonende Konstruktion der Buchstaben zusammenhängen. Dies, und die runden Formen der Buchstaben tragen zu einem sehr weichen und freundlichen Schriftbild bei.
Die Familie besteht derzeit aus 4 Fetten, jeweils mit Kursiv und Kapitälchen, und einer ultrafetten Display-Version. Zum Repertoire gehören OpenType Features, hoch- und tiefgestellte Ziffern und Buchstaben, Mediäval- und Versalziffen, jeweils für Text und für Tabellen, und fremdsprachige Zeichen für fast alle Sprachen, die mit dem lateinischem Alphabet geschrieben werden.

Die Schrift wurde im TDC2 2008 Wettbewerb in der Kategorie Text / Type Family ausgezeichnet.

Marat

Mehr zur Schrift gibts im PDF:
http://www.ludwiguebele.de/elements/fontPDF/55/fontPDF.pdf

Weitere Schriften von Ludwig Übele gibt es auf seiner Webseite ludwiguebele.de

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