Telefon-, Fax- und Postfachnummern von der letzten Ziffer ausgehend in Zweiergruppen gegliedert:
00 00
0 00 00
00 00 00
Wegen der wachsenden Bedeutung von internationalen Rufnummern und von Sondernummern wird die Gliederung von Telefon- und Telefaxnummern nun nach funktionalen Bestandteilen der Nummer ausgerichtet –z. B. in internationaler Schreibung +49 221 144-9999. Viele Unternehmen schreiben auf ihren Briefbögen heute auch ihre inländischen Nummern in internationaler Schreibweise. Das Schreiben von Klammern und die Gliederung in Zweiergruppen von rechts beginnend entfällt. Eine inländische Schreibung verändert sich z. B. von (0 22 02) 1 23 45 in 02202 12345. Einzelne funktionale Bestandteile dürfen durch Fettschrift oder Farbe hervorgehoben werden. (http://www.bva.bund.de/aufgaben/win/beitraege/00064/#sprungmarke12)
Ortsnetzkennzahl zudem in runde Klammern gesetzt oder durch einen Schrägstrich getrennt:
(0 00 00) 0 00 00
0 00 00/ 0 00 00
Bankleitzahlen werden so getrennt: 000 000 00
Jahreszahlen und Postleitzahlen werden nicht getrennt:
00000 Ortsname
Quelle: Duden
Auf Grund eines Hinweises von Victor Ströver (Bremen) bezüglich der Trennung von Telefon-Nummern habe ich nochmal etwas recherchiert und stelle hier nun die neuesten Änderungen der DIN 5008 bezüglich Zahlen vor.
Im Internet auch zu finden unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Schreibweise_von_Zahlen
Die Schreibweise von Zahlen oder Gliederung von Zahlen beschreibt, wie Zahlen im Dezimalsystem - gegliedert - niedergeschrieben werden. Beispielsweise welche Zeichen verwendet werden, um den ganzzahligen Teil vom gebrochenen Teil zu trennen und wie Folgen von mehr als 4 Ziffern gegliedert werden (Tausendertrennung).
Deutschland
In Deutschland beschäftigen sich die Normen DIN 1333 (Zahlenangaben) und die DIN 5008 (Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung) mit der Schreibweise von Zahlen.
Das Komma "," ist das Trennzeichen zwischen dem ganzzahligen und dem gebrochenen Teil einer Zahl.
Zur Gliederung von längeren Ziffernfolgen in Dreierblöcke "können" (DIN 1333) bzw. "sollten" (DIN 5008) Leerzeichen verwendet werden. Die DIN 1333 verbietet ausdrücklich die Verwendung des Punktes (".") zur Tausendertrennung! Eine Ausnahme bilden Geldbeträge ("aus Sicherheitsgründen").
Der Duden übernimmt die Schreibweise von Zahlen aus den DIN-Normen, gibt also ebenfalls das Leerzeichen zur Tausendertrennung vor.
Beispiele
Dezimale Teilungen durch Komma
Zahlen mit mehr als 3 Stellen durch ein Leerzeichen in 3-stellige Gruppen gegliedert (links und rechts des Kommas)
- 7 654 321,123 456
- 126 512 Einwohner
- Erddurchmesser am Äquator: 12 756,2 km
Eine Ausnahme bilden Geldbeträge
Ausnahmen bilden auch spezielle Ziffernfolgen wie zum Beispiel Postleitzahlen, Bankleitzahlen und Telefonnummern, für die besondere Gliederungsregeln existieren.
Schweiz
In der Schweiz gelten folgende Regeln:
Als Dezimaltrennzeichen wird das Komma verwendet. Eine Ausnahme bilden Währungsbeträge: Franken und Rappen werden in der Schweiz durch einen Punkt getrennt.
Zur Gliederung von längeren Ziffernfolgen in Dreierblöcke dient ein Leerzeichen (besser jedoch Viertel- bzw. Halbgeviert) oder (veraltet!) der Apostroph.
Beispiele
- 0,5
- 9,76 m
- 12.95 Fr. / CHF 12.95
Zahlen mit mehr als 3 Stellen durch ein Hochkomma in 3-stellige Gruppen gegliedert (links des Punkts)
- 7'654'321,123456
- 126'512 Einwohner
- Erddurchmesser am Äquator: 12 756,2 km
Zahlnamen bei kleinen Zahlen
Die Zahlen null bis zwölf schreibt man im Fließtext allgemein üblich nicht in Ziffernform, sondern mit ihren Namen aus, sofern es sich nicht um Gleichungen wie z. B. 4 + 5 = 9 handelt. Das Numerale (Zahlwort) bildet eine eigene Wortart, die im Satz prinzipiell klein geschrieben wird. So schreibt man „Ich rechne zwei plus drei ergibt fünf“ oder „Hier steht die Zahl sieben“. Eine Ausnahme ist der substantivische Gebrauch der Zahlen durch das Voranstellen eines Artikels wie etwa in „die Fünf“ oder „eine Null“ – hier schreibt man sie groß.
Für weitergehende Informationen siehe die folgenden Artikel des Lexikons der deutschen Sprachlehre: Groß- und Kleinschreibung (S. 67 ff.); Kardinalzahl, Grundzahl (S. 75); Numerale, Zahlwort (S. 108); Wortart (S. 138 f.) sowie Zahlen und Ziffern (S. 140)
- Ludewig, W.; Wahrig, G.; Kürten, P.: Lexikon der deutschen Sprachlehre. In: Wahrig, G.: Deutsches Wörterbuch, Gütersloh (Bertelsmann) 6. Aufl. 1997 [Erstausgabe 1966] (S. 37-144), ISBN 3-577-10677-8