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Zitate
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Die Geschichte der Schrift ist die Geschichte der menschlichen Kultur. --- Hermann Virl
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Nach dem großen Erfolg des ersten Teils sind es nun die »Bleisatzschriften des 20. Jahrhunderts international« aus Hans Reichardts Sammlung, die auf dieser DVD dargestellt werden.
Schriftmuster von Gießereien und Druckereien aus Belgien, England, Indien, Tschechien, den USA und vielen weiteren Ländern (darunter bekannte Namen wie die Haas’sche Schriftgießerei mit ihrer »Neuen Haas Grotesk«, die Gießerei Neufville, das farben prächtige Verzeichnis der Schriftgießerei Caslon, Schriftmuster der Gießerei Deberny & Peignot oder die der Etablissements Plantin) sind hier versammelt.
Ob es nun indische Einfassungen der Madras Type Foundry sind oder eine javanische Type der Lettergieterij Amsterdam, schwungvolle Federzüge, Schreib- oder Groteskschriften, nüchterne Auflistungen mit Namen-, Größen- und Gewichtsangaben oder aufwendig gestaltete Musterbücher – dass Typografie und gestalterische Qualität international verbreitet sind und unterschiedliche Stile und Ausdrucksformen geschaffen haben, wird mit dieser Sammlung mehr als deutlich.
Schriftdesigner, Typografen und Grafikdesigner erhalten mit dieser DVD nicht nur Anschauungsmaterial und Inspirationsquellen, sondern auch einen internationalen historischen Überblick.
Das ausführliche Inhaltsverzeichnis ist als PDF herunterladbar: bleisatz-i-inhalt.pdf Erhältlich ist die DVD im Spatium-Shop für 20 Euro zzgl. Versandkosten.
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Liebes typeforum-Team, ich habe gerade am Fachbereich Gestaltung an der HAW Hamburg meine Abschlussarbeit fertiggestellt und würde Euch mein Projekt gerne vorstellen:
Ich habe für und mit dem Museum der Arbeit in Hamburg die letzte noch existierende Holzlettern Manufaktur Deutschlands wieder in Betrieb genommen und dies zum Thema meiner Abschlussarbeit gemacht. Die Sammlung besteht aus einer Holzletternfräse der Firma Klingspor von ca. 1920 und 79 Originalschablonen der wichtigsten deutschen Schriftgiessereien und wird in Form einer Schauwerkstatt in der Abteilung Grafisches Gewerbe im Museum der Arbeit ausgestellt und betrieben. Die Sammlung ist ein kulturhistorischer und typografiegeschichtlicher Schatz, da sie die deutsche Plakatschriftgeschichte nahezu vollständig widerspiegelt.
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Ottmar Mergenthaler, der Erfinder der Zeilensetzmaschine, wurde vor 150 Jahren geboren.
Am 3. Juli 1886 wurde in der Druckerei der »New York Tribune« eine Setzmaschine aufgestellt, die es einem einzigen Setzer ermöglichte, das Arbeitspensum von sechs Menschen zu bewältigen. Der Erfinder dieser Maschine, Ottmar Mergenthaler, wurde vor 150 Jahren geboren. Inzwischen hat die Computertechnik seine kühnsten Träume übertroffen, das Leben der Typografen und Schriftgestalter ist dadurch nicht einfacher geworden.
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Nachdem MiCHi in diesem Artikel angemerkt hat, daß es sehr wohl (entgegen meiner Annahme) Bücher über Paul Renner geben würde, hat nun der Augsburger MaroVerlag ein Reprint von Paul Renners »Kunst der Typographie« der Ausgabe von 1940 herausgebracht.
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Bei den Typo-Tagen 2003 in Leipzig wurde von Andreas Seidel eine Kuriosität zum Besten gegeben, die selbst den anwesenden Typomaniacs unbekannt war: der ersthafte Versuch (des DDR-Duden-Verlages), ein versales SZ zu etablieren. Dieses Thema scheint etliche (auch moderne) Typedesigner heftig zu interessieren, wie man u.a. den Schriftproben Stötzner's »Andron« entnehmen kann.
Andreas sendete mir entsprechende Scans, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte.
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Sicher wird schon mancher den Begriff »Kauderwelsch« gehört oder gelesen haben. Wenige werden sich gefragt haben, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Wir haben die Antwort...
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Schon 1000 Jahre bevor die Maya-Kultur ihre Blüte erlebte, wurde in Mittelamerika die Schrift erfunden. Darauf deuten neu entdeckte Gravuren auf einem Siegel und einer Jade-Scherbe hin.
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Eine Font-Show in Flash über die Cooper Black kann man unter http://www.cheshiredave.com/mastication/2002/07/0037a-btt.html anschauen. Sehr gut gemacht -- wirklich empfehlenswert aber nur Usern mit DSL, (über 3 MB gross) Laptop Modems gehen da einfach in die Knie.
Ob vor der Cooper Black oder der Dateigröße bleibt natürlich dahingestellt...
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& GELESEN ET, IST LATEINISCH UND BEDEUTET »UND«.
Vor einiger Zeit habe ich ein kleines, schmales Bändchen aus den Untiefen meiner Buchregale wiedergefunden. Ein Büchlein, welches mich auf vielen Umzügen begleitet hat. Unscheinbar, olivfarben eingebunden... Dieses Buch -ich denke, eine Rarität- ist etwas skurill, da es ein Thema behandelt, welches mit Sicherheit sehr wenige so begeistern wird wie mich: die »Formenwandlungen des ET-Zeichens« vom Altmeister Jan Tschichold. Hoch interessant für all jene, die den Hintergründen von Schrift auf der Spur sind.
Notiz: Es bleibt nur noch darauf hinzuweisen, daß Herr Andreas Stötzner die vorliegende Arbeit um sehr viele (und vor allem neuere Glyphen!) erweitert und neu herausgegeben hat: signographie.de
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Wozu existiert im heutigen lateinischen Alphabet der Buchstabe V? Bekanntlich war im Lateinischen das heutige V das U und ein V gab es nicht . Ich kenne kein Wort in dem man das V nicht durch ein F oder je nach Aussprache ein W ersetzen könnte. Ich hoffe, es gibt wenigstens eine historische Erklärung...
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