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Zitate
Die Buchdruckerei ist eine so edle und nützliche Kunst, dass man bei denen, welche sie ausüben, einen gewissen Grad von Kultur voraussetzen sollte.
--- Johann Friedrich Unger

Linotype.com

...das Original.

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Interview: Unicode 6.0.0 und »Symbojet«
Gepostet von: Ingo Preuß am Donnerstag, 21. Oktober 2010
UnicodeDas Unicode-Consortium hat Anfang diesen Monats eine neue Version des bekannten Standards veröffentlicht - ob es allerdings diesmal insgesamt ein wirklich sinnvoll war und die internationale Welt der Typographen tatsächlich alle Erweiterungen benötigt haben, bleibt dem Urteil der geschätzten Leserschaft überlassen. Vielleicht kann man an dieser Erweiterung eher erkennen, woher das Geld kommt, mit dem die (ansonsten non-kommerziell arbeitende) Gesellschaft »Unicode« wirtschaftet. Unverkennbar viele der Erweiterungen gehen auf Verwendung in asiatischen Mobiltelefonen zurück, die seit jeher eine schier unüberschaubare Flut von Emoticons, Symbolen und Sonderzeichen beinhalten...

Natürlich sind weitere und zahlreiche Symbole, Pictogramme und Glyphen hinzugekommen, aber selten ist so kontrovers über Erweiterungen des Unicode-Standards diskutiert worden, wie nach der Erwiterung auf 6.0.0. Woran liegt das...?

Entgegen bisheriger Ergänzungen sind es diesmal hauptsächlich Symbole, Dingbats und Piktogramme, die man teilweise aus zahllosen Sammlungen oder von Freefonts her kennt; nun haben diese Zeichen endlich einen eigenen Codepoint. Ob es aber wirklich sinnvoll und zielführend ist, so eindeutigen Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem Pariser Eiffelturm (u1F5FC), Berg Fuji (u1F5FB) oder dem Umriss des Landes Japan (u1F5FE) einen Codepoint zu geben, bleibt offen, denn man fragt sich schon: warum gerade diese Auswahl. Warum nicht andere Sehenswürdigkeiten, andere Länderumrisse... Vielleicht bekommen wir tatsächlich bald eine eigene Codepage für Klingonisch...

Dessen ungeachtet sind in 6.0.0 etliche Erweiterungen bestehender Codierungen enthalten. Auch an sinnvolle Erweiterungen z.B. bei alchimistischen Zeichen, Wayfinding, Gastronomie, Tourismus, Kommunikations-Symbole oder Transport (sogar mit eigener Codepage 1F680 bis 1F6FF) wurde gedacht.

Bei MyFonts.com ist soeben die neue Schrift »Symbojet« von Andreas Stötzner erschienen, die etliche der neuen Zeichen in geradezu epischer Anzahl beinhaltet. Dazu beantwortet der Gestalter einige Fragen von Ingo Preuß.

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Interview: jeden Monat neu...
Gepostet von: Ingo Preuß am Samstag, 20. Mai 2007
encoreDas allseits bekannte Magazin »encore« hat mit der aktuellen Ausgabe angefangen, jeden Monat eine andere Schrift vorzustellen. Den Anfang macht das Schrift-Gesamtkunstwerk BMF Elettriche von Allessio Leonardi.

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Interview: Faulhabers Verwandlung der Frutiger
Gepostet von: preusss am Sonntag, 04. Dezember 2004
Frutiger – Die Wandlung eines Schriftklassikers»Adrian Frutiger ist durch seine Schriften omnipräsent – selbst in den abgelegensten Winkeln unseres Erdballs. Er hat die Welt der Kommunikation durch sein Schaffen nachhaltig geprägt.« Diesen Ausspruch Bruno Steinerts (Geschäftsführer der Linotype Library) über Frutiger können wir uns nur anschließen.

Auch Prof. Kurt Weidemann bemerkte bereits 1994: »Sein Schriftschaffen umfasst eine überschaubare Zahl gültiger Alphabete. Sie werden die telefonbuchstarken Schriftmusterbücher, gefüllt mit Banalitäten und Beliebigkeiten, überleben.«

Vor einiger Zeit hat Frutigers Schriftschaffen nun Zuwachs bekommen; nicht eine einfache Überarbeitung einer alten Schrift, auch nichts völlig Neues – aber ein gültiges Remake, das sich sehen lassen kann: die Frutiger Next.

Diese (Ver-)Wandlung wurde liebevoll und reich illustriert dokumentiert. Kurt Weidemann selbst hat das Vorwort geschrieben. Wenn das keine gegenseitige Anerkennung der Meister ist…


Notiz: Nachtrag vom 23-02-2006:
Im Zusammenhang mit dem Frutiger/Segoe UI (Linotype/Microsoft) Verfahren in Alicante und dem Erfolg, den Linotype dabei verbuchen konnte, bat ich Herrn Bruno Steinert um eine diesbezügliche Stellungnahme. In diesem Zusammenhang antwortete er mir sehr ausführlich und sagte auch einige weiterführende Sätze zur Frutiger NEXT und der Rolle Herrn Faulhabers, die ich dem geschätzen Leser unseres Artikels nicht vorenthalten möchte, da sie tiefe Einblicke in die Vorgehensweise Herrn Faulhabers vermittelt. Möge sich also jeder eine Meinung zum Thema bilden.
Ich bin persönlich sehr enttäuscht über die verfälschenden und irreführenden Darstellungen im Buch, auf seiner Website und im Interview, da sie Unwahrheiten vermitteln. Nach etlichen Diskussionen im Team des typeFORUM wurde entschieden, den Interview-Artikel in unveränderter Form weiterhin im typeFORUM zu belassen, da sich mittlerweile viele Seiten darauf beziehen. Ohne diesen Zusatz würden also weiterhin zahlreiche Freunde der Schriften Frutigers glauben, Faulhaber hätte (mit Adrian Frutiger als Mentor) die Frutiger NEXT geschaffen. Und genau das ist nicht der Fall...

Bruno Steinert schrieb am 23-02-2006:
Die Idee zur Frutiger Next enstand in einem Gespräch zwischen Herrn Frutiger, unserem damaligen künstlerischen Leiter, Herrn Professor Reinhard Haus, unserem Marketing-Leiter Otmar Hoefer und mir als Geschäftsführer der Linotype.

Das Projekt zu dieser Überarbeitung und Erweiterung wurde zu 100% von Linotype gesteuert und finanziert. Herr Professor Reinhard Haus hat zur Umsetzung der Ideen unseres Teams mehre seiner Studenten als freie Mitarbeiter mit eingebunden, die den Grossteil Ihrer Design-Arbeit in unseren Räumen unter seiner Anleitung und Überwachung erstellt haben. Wesentlicher Input, wie u. a. das Konzept einer echten Kursiv und der neuen Formen für die Buchstaben “a“ und “f“ kam von unserem Marketing. Die technische Fertigstellung mit Detailvorgaben, Hinting, Qualitätstest usw. erfolgte durch unser Technikteam.

Herr Faulhaber war einer der Studenten, die unter Anleitung von Reinhard Haus an diesem Projekt mitgewirkt haben. Er war auf Stundenbasis beauftragt und bezahlt.

Herr Frutiger hat niemals mit Herrn Faulhaber unabhängig vom Linotype direkt zusammengearbeitet.

Insbesondere an der Entwicklung der kursiven Schnitte der Frutiger Next war Herr Faulhaber bestenfalls marginal beteiligt, er hat dort lediglich Interpolationen und Bereinigungen vorgenommen. Silja Bilz hat die Polschnitte dafür ausgearbeitet.

Herr Faulhaber hat keinerlei Rechte an der Frutiger Next und kann die Initiative oder alleinige Urheberschaft an dieser Schriftamilie in keiner Weise für sich beanspruchen, sehr wohl aber eine Mitwirkung, die ihm auch nicht benommen werden soll.
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Interview: FontLab 4.0 bald für Mac?
Gepostet von: preusss am Freitag, 09. August 2002
Am 09. August in der FontLab Mail-Liste ein Kurzinterview mit Yuri Yarmola zu FontLab. Es wurden Fragen zu FL4 (Win) und der kommenden Version 4 für Mac gestellt. Auch die ersehnte interne Portierung Win:Mac wurde angesprochen. Lest bitte, was er auf die Fragen antwortete:

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Interview: Multimedia gab es schon immer
Gepostet von: preusss am Donnerstag, 16. Mai 2002
Artikel von Hans-Arthur Marsiske 18.05.1999
Ein Gespräch mit Johannes Fried, Professor für mittelalterliche Geschichte

Johannes Fried ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Schwerpunkte seiner Forschungen sind das Früh- und Hochmittelalter sowie die Geschichte von Bildung und Wissen, Erinnern und Vergessen im Mittelalter. Fried ist Vorsitzender des Verbandes der Historiker Deutschlands und Sprecher des Anfang dieses Jahres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft neu eingerichteten Forschungskollegs »Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel«. Gemeinsam mit dem gleichzeitig an der Universität Köln eingerichteten Kolleg »Medien und kulturelle Kommunikation« ist das das erste von der DFG geförderte kulturwissenschaftliche Forschungskolleg überhaupt.

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