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Zitate
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Im verantwortungsbewussten Umgang mit Schrift geht es weniger um spektakuläre Lösungen als vielmehr darum, den meist geringen gestalterischen Spielraum optimal zu nutzen. --- Werner Schneider
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Der Typograf gestaltet Texte in ihrem Aussehen: er verleiht ihnen Form, Farbe und Aussage durch eine Vielzahl typografischer Mittel. Diese Mittel zu kennen und bei Bedarf anzuwenden, gehört bereits zu seiner ersten Pflicht. Aber damit ist diese Pflicht noch nicht erfüllt, und alle weiteren wurden noch nicht einmal in Betracht gezogen. Außerdem lebt der moderne Typograf nicht mehr in der bequemen Arbeitsteilung des vorigen Jahrhunderts; auch muss er darüberhinaus zusätzliche Qualitäten entwickeln, damit sich seine Arbeit aus einer unüberschaubaren Zahl schriftlicher Veröffentlichungen abhebt.

Und dies sind die zehn Pflichten des Typografen:
- Erstens: die Pflicht, sich einig zu sein
- Zweitens: die Pflicht zu lesen
- Drittens: die Pflicht zu schreiben
- Viertens: die Pflicht leidenschaftslos zu sein
- Fünftens: die Pflicht unausstehlich zu sein
- Sechstens: die Pflicht altmodisch zu sein
- Siebtens: die Pflicht Abstand zu wahren
- Achtens: die Pflicht demütig zu sein
- Neuntens: die Pflicht ausgeschlafen zu sein
- Zehntens: die Pflicht, ein Sprachrohr zu sein
Die zehn Pflichten des Typografen, aufgestellt von Frank Baranowski, nachzulesen auf www.transkrypt.de
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