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Zitate
Der Geschmack, der Gute Geschmack, kann nur durch das Studium der besten Beispiele entwickelt werden. Niemand kommt mit dem Guten Geschmack auf die Welt. Er ist immer ein Bildungsergebnis. Unerfahrene Leute können ihn nicht haben. [...]
--- Jan Tschichold

Linotype.com

...das Original.

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Begriff Definition
*.afm-Datei Die afm-Datei (AFM=AdobeFontMetric) ist eine zusätzliche ASCII-Datei, die Informationen für die Installation von Type-1-Fonts im Betriebssystem IBM-OS/2 enthält. Bitte dazu auch den Beitrag im »Typo-Lexikon« lesen.
Adobe Die Firma Adobe Systems ist der Entwickler der Seitenbeschreibungssprache »PostScript« und der Font-Spezifikation von Adobe-Type-1- Schriften.
Adobe-Type-1-Sprachstandard Der Adobe-Type-1-Sprachstandard legt fest, welche Schlüsselwörter, Befehle und Ausdrücke in Type-1-Fonts verwendet werden können, welcher Syntax sie genügen müssen und welche Kodierungsmethoden verwendet werden. Der Sprachstandard ist ein Teil der Seitenbeschreibungssprache »PostScript«. Der Adobe-Type-1-Sprachstandard regelt im Einzelnen den Aufbau der pfb- und pfm-Dateien sowie den Aufbau zusätzlicher Dateien wie afm und inf-Dateien. Der Adobe-Type-1-Sprachstandard ist festgelegt in der Publikation »Adobe Type 1 Font Format, Version 1.1; Addison-Wesley, 1990«.
Akzente Als Akzente oder Diacritics werden die Zeichen acute, breve, caron, circumflex, dieresis, dotaccent, grave, hungarumlaut, macron, ring, tilde und commaaccent bezeichnet. Sie werden immer zusammen mit einem »Trägerbuchstaben« verwendet, um spezifische Aussprachen oder Betonungen der jeweiligen verwendeten Sprache anzuzeigen. Zusammen ergeben sie die so genannten Akzentbuchstaben (a + ´ = á). Die Akzente erweitern den normalen ASCII-Zeichensatz um länderspezifische Buchstaben; zusammen ergeben sie dann s.g. Codepages, also Tastaturbelegungen für bestimmte Regionen. (z.B. CE=Central-Europa, Latin-A, Latin-B)
Akzentzeichen Akzentzeichen sind spezielle Kombinationen aus einem Basiszeichen und einem Akzent. Sie werden in Type-1-Schriften mit dem seac-Befehl kodiert, verringern den Speicherbedarf der Schrift und vereinfachen die einheitliche Gestaltung verwandter Zeichen.
Ankerpunkt Ankerpunkte sind zusätzliche, unsichtbare Punkte, die den Verlauf von Bezierkurven steuern. Sie werden in den Befehlen curve und flex verwendet.
Befehl Befehle sind Schlüsselwörter aus dem Adobe-Type-1-Sprachstandard, die in bestimmter Folge ein Zeichen aufbauen, z.B. move, line, curve, closepath, endchar.
Bezierkurven Bezierkurven sind mathematische Beschreibungen für beliebig geformte Kurvenabschnitte. Die Umrißbeschreibung von Adobe-Type-1-Schriften basiert auf Bezierkurven. Jede Bezierkurve ist durch ihren Ursprung, ihren Zielpunkt sowie zwei Ankerpunkte festgelegt. Bezierkurven werden in den Befehlen curve und flex verwendet.
Blue-Values Blue-Values sind zusätzliche, unsichtbare Hilfslinien, die den Überhang gerundeter Zeichen steuern. Es können pro Datei bis sieben Wertepaare als blue values und bis fünf Wertepaare als other blues festgelegt werden.
Buchstaben Codes Ob der Buchstabe jedoch in kyrillisch, aramäisch oder Latin1 dargestellt wird, wird durch entsprechende Single-Byte-Zeichensätze (SBCS) gesteuert. Dieses ist eine ausreichende Anzahl zum Kodieren der meisten Buchstaben, die für Westeuropa benötigt werden. Z.B. enthält der erweiterte Windows ANSI-Zeichensatz 256 Buchstaben, die aus lateinischen Buchstaben, arabischen Ziffern, Interpunktion und anderen (zeichnenden) Buchstaben bestehen.
Cicero [cicero] typografische Maßeinheit, entspricht zwölf typografischen Punkten
closepath-Befehl Der closepath-Befehl schließt den aktuellen Pfad mit einer geraden Verbindung von der aktuellen Position zurück zum Pfadanfang.
Codepage Eine Codepage ist eine Zeichentabelle, die im Betriebssystem eine Zuordnung zwischen einer Taste (oder einer Tastenkombination) auf der Computer-Tastatur und den Textzeichen (die im Font hinterlegt sind) herstellt, die durch den Drucker oder auf dem Bildschirm ausgegeben werden. In der Codepage ist vermerkt, welches Zeichen beim Drücken einer bestimmte Taste (oder Tastenkombination) auf dem Bildschirm angezeigt wird. Es gibt verschiedene Codepages für unterschiedliche Betriebssysteme und/oder Sprachen.
Codepoint Ein Codepoint ist die Position eines Schriftzeichens in einer Zeichentabelle (Character Encoding Scheme). Eine Zeichentabelle oder ein Zeichensatz ist im Wesentlichen eine Tabelle, in der jedem Schriftzeichen (oder Steuerzeichen) eine bestimmte Ordnungszahl zugeordnet ist. Siehe Unicode
Condensed-Schnitt Condensed-Schnitte laufen schmaler als normale Schnitte. Echte Condensed-Schnitte sind in der Breite der horizontalen Balken dem normalen Schnitt angeglichen. Sog. falsche Condensed-Schnitte dagegen sind lediglich geometrisch gestaucht.
curve-Befehl Der curve-Befehl bestimmt den Verlauf einer Zeichenkontur mit Hilfe einer Bezierkurve. Der Befehl legt neben dem Zielpunkt zwei (Bezier-) Ankerpunkte fest.
Delta Hints sind Fontattribute, die die Rasterung eines einzelnen Pixel bei einer bestimmten Auflösung (an oder aus) kontrollieren. Treten vor allem bei sehr geringen Auflösungen in Kraft. Der Auflösungstrichter (lt. Karow, URW++), besagt, daß die Differenzierungsmöglichkeiten für Schriften ab einer Auflösung von 18 x 18 Pixel für das Geviert immer begrenzter werden, so daß bei einer Auflösung von 6 x 6 Pixel nur noch eine Schrift dargestellt werden kann. (Pixelfonts sind ja im Moment sehr modern - aber nichts anderes als diese Unfähigkeit, den Font in dieser geringen Auflösung noch vernünftig mit Anti-Alias zu versehen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, um diesem Dilemma zu entkommen: Entweder, man bearbeitet den darzustellenden Text in Programmen wie PhotoShop, so daß eine Graudarstellung erreicht wird, oder man verwendet von vorn herein Fonts mit LowLevelHinting (oder Delta Hinting), die auch ohne Graurasterung die bestmögliche Bildschirmlesbarkeit gewährleisten. Die Nachbearbeitung im Grafikprogramm ist zusätzliche Handarbeit, die der Designer als lästig und unliebsam empfindet.
Diakritische Zeichen Ein »diakritisches Zeichen« (auch: »Diakritikum«; von griech.: »διακριτικύς«; dt.: »unterscheidend«) ist ein Zusatz zum Basisbuchstaben, der in, über oder unter die Basisglyphe gesetzt wird, um dessen Aussprache oder Betonung näher zu bezeichnen. So zählen etwa die Punkte über deutschen Umlauten oder die im spanischen benutzte Tilde zu den diakritischen Zeichen oder Akzentbuchstaben.
Diamant typografische Maßeinheit, entspricht vier typografischen Punkten
Dickte Die Breite eines Zeichens einschließlich Vor- und Nachbreite wird als Dickte bezeichnet. Sie wird mit dem hsbw-Befehl festgelegt.

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